Jobpaten

Jobpaten begleiten beim Übergang von der Schule in den Beruf

Seit November 2007 gibt es an der Theodor-Heuglin-Schule das Projekt „Paten für Schüler“, von allen genannt die „Jobpaten“. Ditzinger Frauen und Männer aus den unterschiedlichsten Alters- und Berufsgruppen unterstützen ehrenamtlich Schüler der neunten und zehnten Klasse beim Eintritt in das Berufsleben.

ZIEL DES PROJEKTES

Die Paten wollen den Schulabgängern nichts abnehmen. Das Ziel ist, die Jugendlichen beim Übergang von der Schule in den Beruf  zu begleiten und zu unterstützen. Die Jobpaten möchten sie zu selbstständigem und eigenverantwortlichem Handeln anregen und ihnen helfen, ihren Weg zu finden.

DIE AUFGABEN DER PATEN

Die Schüler sollen bei der Auswahl von geeigneten Berufen beraten werden. Das Erkennen eigener Fähigkeiten und Begabungen ist für  Jugendliche nicht selbstverständlich. In den Zweiergesprächen, die, je nach Bewerbungsphase, einmal wöchentlich bis alle drei Wochen einmal in der Schule stattfinden, sollen die Schüler mit der Unterstützung der Paten selbst ihren Berufswunsch finden. Manchmal ist das Berufsziel unrealistisch und unerreichbar, hier muss vorsichtig versucht werden, ein wenig umzulenken und Alternativberufe zu suchen. Die Schüler werden immer wieder dazu angehalten, Praktika zu absolvieren, um genauere Vorstellungen von einem Beruf und Einblicke ins Arbeitsleben zu bekommen.

Die Jobpaten fordern von den Schülern, dass sie sich parallel zu den Bewerbungen an den Schulen um einen Ausbildungsplatz bewerben.

Jobpaten bei der Beratung


Bei der systematischen Internet-Recherche ist die Hilfe der Paten gefragt, um die großen Möglichkeiten, die das Internet im Bereich Berufsfindung bietet, auszuschöpfen.
Gemeinsam mit den Schulabgängern sprechen die Jobpaten die Bewerbungsmappen durch und geben eventuell Anregungen, erstellt werden sie aber komplett von den Schülern, die Jugendlichen werden bei der Zusammenstellung nur begleitet.

Bei der Vorbereitung auf Vorstellungs- und Telefongespräche wird den Jungen und Mädchen mit Tipps und Informationen geholfen.
Eine der wichtigsten Aufgaben ist es, die Schüler bei Unlust und Frustration immer wieder zu motivieren, ihnen Mut zu machen und sie anzuhalten, sich weiter zu bewerben.
Mit dem Beginn der Ausbildung sollen die Patenschaften aber nicht enden. Die Jobpaten möchten auch während der Lehrzeit für die Jugendlichen, vielleicht auch für den Ausbildungsbetrieb, Ansprechpartner sein und bei Problemen oder Konflikten versuchen zu helfen und zu vermitteln, um ein vorzeitiges Abbrechen der Ausbildung zu vermeiden. Ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Pate und Schüler ist die Voraussetzung hierfür.

Die Paten nehmen regelmäßig an (dreistündigen) Fortbildungsveranstaltungen teil, die zum Teil von der Firma Trumpf und zum Teil von der Bürgerstiftung Ditzingen finanziert werden. Hier haben sie auch die Möglichkeit, sich auszutauschen und sich selbst Beratung in schwierigeren Fällen zu holen. Um eine gewisse Qualität der Arbeit der Jobpaten zu sichern, sollten vier der sechs jährlichen Seminare besucht werden.

Weiterbildung der Jobpaten

KONTAKT

Falls Sie Interesse an der Tätigkeit als Jobpate haben oder weitere Informationen wünschen, nehmen Sie bitte mit Frau Ruth Romanowski-Steger (E-Mail: r.romanowski-steger@web.de) Kontakt auf.